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Consense Philanthropy Consulting – Beratung für Nonprofits

Credits: Con·Sense

Sophie Hersberger-Langloh ist Mitgründerin von Con·Sense und berät Organisationen in Fragen rund um Strategie, Organisationsentwicklung, Wirkungsmanagement und Governance.

Dr. Sophie Hersberger-Langloh

Organisationsberaterin und Co-Gründerin

Was sind Ihre wichtigsten Erkenntnisse und Weisheiten aus Ihrer eigenen Reise als Gründerin eines Startups?
Flexibel bleiben! Das versuchen wir, indem wir Annahmen und Erwartungen stetig überprüfen und uns auf sich ändernde Umstände einlassen. Wir haben vor der Gründung von Con·Sense viel konzipiert und berechnet. Trotzdem kam vieles anders, beispielsweise die Art und Grösse unserer «typischen» Kund:innen.

Als Wissenschaftlerin bin ich gewöhnt, mich in neue Themen einzuarbeiten. Dennoch erfordert es immer wieder Lernbereitschaft, Neugier und Fleiss, um sich mit den Themenwelten unserer Kundschaft vertraut zu machen, um sie dann kompetent begleiten zu können – von grossen Organisationen im Kinderbereich bis zur kleinen Umweltschutz-Stiftung ist da alles dabei.

Inwieweit kann die Expertise aus Ihrer akademischen Laufbahn im Bereich Wirtschaft angehenden Unternehmern helfen, ihre Geschäftsmodelle zu verfeinern?
Wir beraten Nonprofit-Organisationen. Unsere Nähe zur Universität Basel und mein Hintergrund in der NPO-Forschung hilft uns, aktuelles Forschungswissen in die Praxis zu bringen. Es gibt wenig Methoden in der Organisationsberatung, die eigens für NPO entwickelt wurden. Deshalb ist mein akademisches Fachwissen extrem wertvoll, um die richtigen strategischen Entscheide zu treffen. 

Gab es Schlüsselmomente in der Entwicklung Ihrer Geschäftsstrategie, die dazu beigetragen haben, Ihr Unternehmen voranzubringen?
Die Zertifizierung als «B Corporation» im Frühjahr dieses Jahres war sicherlich ein Schlüsselmoment. Wir haben einen aufwändigen Zertifizierungsprozess durchlaufen und tragen dafür jetzt das B Corp-Label, das belegt, das wir hohe ökologische und soziale Standards erfüllen. Das hat uns geholfen, bei uns selbst den Finger auf die Punkte zu legen, mit denen sich auch unsere Kundschaft beschäftigt.  

Wie integrieren Sie das Feedback Ihrer Kunden systematisch in die Weiterentwicklung Ihres Angebots? Gibt es dabei bewährte Methoden?
Wirklich standardisiertes und vergleichbares Feedback von Kund:innen zu erhalten ist schwierig, da wir unsere Prozesse stark an die Kundschaft anpassen. Ein Qualitätsindikator ist für uns die Weiterempfehlungsrate, die sehr gut ist. Wichtig ist uns die eigene kritische Auseinandersetzung mit unserer Arbeit im Rahmen von Intervisionen im Team. Hier fliessen auch die persönlichen Rückmeldungen von Kund:innen ein, die man so mit einer Befragung nicht erhält. Dadurch können wir gezielter unsere Arbeit anpassen.

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